Komposthaufen statt Mülltonne!

Nicht jeder Abfall ist ein Fall für die Mülltonne: Manches kann man sehr sinnvoll verwenden, wie zum Beispiel Bio- und Gartenabfälle.

Nur wenn im Garten große Mengen grober Strauch- und Baumschnitt anfallen, ist es sinnvoll, ihn zum Entsorgen in den kommunalen Wertstoffhof zu bringen. Die ökologische Alternative: Einmal im Jahr einen Häcksler beim Baumarkt ausleihen, damit die Gartenabfälle zerkleinern und im Winter als Pflanzenschutz verwenden. Die Schicht aus Pflanzenteilen schützt Rasen und Beete vor Kälte und verbessert die Erde.

Natürlicher Dünger

Allmählich verrottet diese Schicht aus zerkleinerten Pflanzenteilen auf dem Boden und versorgt ihn auf natürliche Weise mit Nährstoffen. Deshalb sollten Sie auch das Laub im Herbst liegen lassen, anstatt es in die Mülltonne zu stopfen oder Geld für einen Laubsauger auszugeben. Das laute Gerät nervt außerdem die Nachbarn und belastet die Umwelt mit Schadstoffen. Wer Bioabfälle kompostiert statt sie wegzuwerfen, schont Umwelt und Geldbeutel gleichermaßen. So erhält man wertvollen Dünger zum Nulltarif. Komposterde, die Pflanzen besser mit Nährstoffen versorgt als künstlicher Mineraldünger, können Sie aus Pflanzenschnitt sowie zerkleinerten Obst- und Gemüseresten herstellen. Mikroorganismen, Würmer, Wasser, Sauerstoff und Wärme zersetzen den Abfall und verwandeln ihn in Humus.